Keller

Vollbetonkeller inkl. Bodenplatte

1. Schnurgerüst

  • Gemäß den Vorgaben des sachverständigen Geometers wird ein Schnurgerüst erstellt
  • Die Feineinmessung des Baukörpers bzw. die Heranziehung der Höhenbezugspunktvorgaben zur Situ- ierung der Bodenplatte basieren auf den Angaben der Eingabeplanung bzw. der Baugenehmigung

2. Erdaushub Streifenfundamente/Frostschürze

Der Erdaushub für die Streifenfundamente/Frostschürze erfolgt in einer Tiefe von 80 cm und einer Breite von 40 cm. Das dabei entstehende Aushubmaterial wird außerhalb des Arbeitsraumes seitlich der Bodenplatte gelagert. Auf Wunsch des Bauherren kann gegen gesonderte Berechnung das überschüssige Aushubmaterial abtransportiert werden. Bei Bodenplatten mit aufgeschüttetem Boden kann die Frostschürze durch Frostschutzkies ersetzt werden.

3. Verlegung der Hausentwässerungsleitungen

  • • Die Entwässerungsleitungen inkl. der dafür notwendigen Pass-, Verbindungs- und Formstücke (PVC- Kunststoff) werden 1 m aus dem Baukörper hinausgelegt
  • • Der Mehrspartenanschluss (Eigenbesorgung des Bauherren) für Wasserzuleitung, Elektro, Telefon oder Gas wird entsprechend den Vorgaben der Versorgungsunternehmen eingebaut

4. Fundamenterder (nach DIN 18014)

Verlegung eines verzinkten Erdungsbandes als Potenzialausgleichsleitung einschließlich sämtlicher Verbind ungen mit Anschlussfahne zur Strom- und Wasserleitungserdung im Bereich der Frostschürze/Bodenplatte.

5. Sauberkeitsschicht

Einbringung einer kapillarbrechenden Sauberkeitsschicht (Körnung 8 bis 16 mm) innerhalb des Baube- reiches mit einer Einbaustärke von 100-150 mm (planieren +/- 20 mm).

6. Trennfolie

Verlegung einer vollflächigen PE-Folie als Trennlage unterhalb der Bodenplatte.

7. Perimeterdämmung unterhalb der Bodenplatte

Unterhalb der Bodenplatte wird eine Perimeterdämmung WLG 038 (bis D=100 mm) gemäß den statischen Berechnungen sowie der Energiebedarfsberechnung verlegt.

8. Bodenplatte/Betonarbeiten

  • Die Herstellung der Streifenfundamente der Frostschürze sowie auch der tragenden Bodenplatte (bis 200 mm) erfolgt in Ortbeton (Festigkeitsklasse C25/30) inkl. einer Grundbewehrung von 10 kg Stahl pro m² (oder nach Angaben der Statik)
  • Als Alternative wird die Bodenplatte in Stahlfaserbeton gem. Statik ausgeführt • Die Oberfläche der Bodenplatte wird roh abgezogen

9. Fugenblech

Ein umlaufendes Fugenblech wird im Bereich der Außenwände und Bodenplatte eingebaut.

10. Geschosshöhe

Die lichte Rohbauhöhe des Kellers beträgt ca. 2,60 m.

11. Kellerwände

VARIOHAUS Amikon Projektentwicklung GmbH & Co.KG, Im Bild 2, 74635 Kupferzell, Tel.: +49 (0) 7944 94 26 36, Fax: +49 (0) 7944 94 26 55, Internet: www.variohaus.com, E-Mail: info@variohaus.com Stand: 09/2013 VARIOHAUS Individuell und Zeitgemäß Die Außenwände werden aus zweischaligen Betonfertigteilen in C25/30 erstellt, Wandstärke ca. 20 cm nach Statik, einschließlich eingebauter Bewehrung. Die Zwischenräume werden auf der Baustelle mit Ortbeton ausgegossen. Die Außenwände erhalten einen Bitumenanstrich sowie eine 100 mm starke Styrodur-Wärmedämmung. Im erdberührten Teil wird eine Multifunktionsfolie mit Noppenstruktur als Schutz der Kellerabdichtung gegen das Erdreich angebracht.

12. Kellerfenster

Als Standard erhalten Sie Kunststofffenster der Firma Schüco. Die Fenster und Fenstertüren sind aus hoch wertigem, witterungsbeständigem 6-Kammer-Kunststoff-Profil in der Farbe weiß hergestellt. Alle Elemente erhalten eine 3-Scheiben-Wärmeschutzverglasung. Der U-Wert des Fensterglases beträgt U=0,7 W/m²K.

13. Tragende Innenwände

Hier handelt es sich um Betonvollmassivwände in Betongüte C20/25, Stärke ca. 12-14 cm, einschließlich eingebauter Bewehrung. Die Türöffnungen sind abgeschalt. Die Elemente sind einseitig schalungsglatt und einseitig gescheibt mit sichtbaren Wandfugen, ohne Verspachteln. Die Wände sind nicht verputzt. Wegen der Aussparungshöhe der Türöffnungen benötigen wir vom Auftraggeber bereits in der Planungsphase verbindliche Angaben über die Aufbaustärke des Fußbodens im UG.

14. Nichttragende Innenwände

Hier handelt es sich um Betonvollmassivwände in Betongüte C20/25, Stärke ca. 10 cm, einschließlich eingebauter Bewehrung. Die Türöffnungen sind abgeschalt. Die Elemente sind einseitig schalungsglatt und einseitig gescheibt mit sichtbaren Wandfugen, ohne Verspachteln. Die Wände sind nicht verputzt. Wegen der Aussparungshöhe der Türöffnungen benötigen wir vom Auftraggeber bereits in der Planungsphase verbindliche Angaben über die Aufbaustärke des Fußbodens im UG.

15. Kellerdecke

Die Kellerdecke wird als Großflächendecke in Betongüte C20/25, Stärke ca. 18 cm, einschließlich bis zu 14,5 kg/m² Bewehrung hergestellt. Die Unterseite der Decke ist roh und nicht verputzt und verspachtelt.

16. Aussparungen

Herstellen aller Aussparungen (ohne Verschließen) in der Kellerdecke zur Durchführung der Sanitär- und Heizungsrohre, usw. laut Plan des Auftraggebers.

17. Bodenablauf

Im Anschlussraum/HWR ist ein Bodenablauf mit Geruchsverschluss, wenn technisch machbar, vorgesehen.

18. Mechanische Rückstauklappe (nicht fäkalientauglich)

Der Rückstauverschluss entspricht der DIN EN 13564. Dieses Produkt ist speziell für den Einbau in die Bodenplatte konzipiert. Der vorgesehene Rückstauverschluss ist für den Einsatz bei fäkalienfreiem Abwasser bestimmt. Es dürfen ausschließlich Entwässerungsgegenstände mit fäkalienfreiem Abwasser angeschlossen werden, wie z.B. Bodenabläufe, Duschen oder Waschmaschinen, die sich unterhalb der Rückstauebene befinden.

19. Übergabe des Kellers

Die Übergabe des Kellers erfolgt nach Fertigstellung der vertraglich vereinbarten Leistungen mittels Übergabeprotokoll.

bei weiteren fragen stehn wir ihnen gerne zur verfügung.

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